Ballonfahren - ein himmlisches Vergnügen

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Der letzte Pucher zu Niedererlbach:
Sigmund Pucher (Grabstein in der Stiftskirche
St. Kastulus in Moosburg)


Geschichtlicher Abriss zur Gemeinde Buch



„Pohe“ (Buch) wurde erstmals 759 n. Chr. geschichtlich erwähnt, als Chuniperth von Pohe die Kirche samt acht grundbaren Bauern dem Bischof von Freising schenkte. 782 ging dieser Besitz als Gründungsbeigabe an das Kloster Frauenchiemsee.

Durch Schenkungen und Kauf konnte Frauenchiemsee seinen Besitz vermehren. 1237 wurde die Pfarrei Buch dem Kloster einverleibt, 1321 dem Kloster die Hofmarksrechte in Buch bestätigt. Ein von der Äbtissin eingesetzter Propst war für die Verwaltung und Rechtsprechung zuständig.

Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 war Buch die größte Hofmark des Klosters. Zur Hofmark Buch gehörten neben 25 Anwesen (darunter drei ganze Höfe) im Verwaltungszentrum Buch noch vier Anwesen in Stünzbach sowie je ein Anwesen in Hofenstall, Gastorf und Westendorf.

Die Aufhebung des Klosters Frauenchiemsee bedeutete auch das Ende der Hofmark Buch. Im Zuge der Umgestaltung des bayerischen Staatswesens unter Graf Montgelas 1818 entstand die Landgemeinde Buch am Erlbach.

Ein Jahr vor der Gebietsreform 1971 schlossen sich die Gemeinden Buch am Erlbach und Garnzell zusammen. Die damit entstandene Gemeinde Buch a. Erlbach wurde zu dieser Zeit zum Kleinzentrum.


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